Mistrades
Ein Mistrade ist ein fehlerhafter Geschäftsabschluss mit einer erheblichen Abweichung vom als
Referenzpreis definierten Marktpreis. Die Verfahren zur Ermittlung des Referenzpreises für die einzelnen Produkte
sind in den Ausführungsbestimmungen zur Behandlung von Fehleingaben an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich
zu finden.
Bei Optionen ist eine Eingabe als Mistrade zu klassifizieren, wenn die Eingabe vom Referenzpreis um mehr als
die maximale Preisspanne (Maximum Quote Spread) für die Option zum Referenzpreis abweicht. Für Futures werden von
der Börse produktspezifische Spannen definiert. Mistrade-Parameter können den Ausführungsbestimmungen entnommen
werden und werden auf regelmäßiger Basis in Rundschreiben veröffentlicht.
Wenn ein Händler einen Mistrade verursacht hat, sollte dieser sich unverzüglich mit dem Trading-Helpdesk
(Eurex Market Supervision) in Verbindung setzen und den Mistrade identifizieren.
Einwände in Bezug auf den Inhalt einer Transaktionsbestätigung sind spätestens 30 Minuten nach
Geschäftsabschluss schriftlich oder per Fax an Eurex Market Supervision zu übermitteln.
Die endgültige Entscheidung, ob ein Ereignis als Mistrade einzustufen ist, treffen die Eurex-Geschäftsführungen.
Wenn entschieden wurde, dass ein Geschäftsabschluss ein Mistrade ist, wird das Geschäft aufgehoben und die
Transaktion aus den Büchern des Käufers und des Verkäufers gestrichen. Die Aufhebung von Mistrades erfolgt durch
die Eingabe eines Gegengeschäftes zum Preis des jeweiligen Mistrade. Zudem wird dem Teilnehmer, der den
Mistrade verursacht hat, eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung gestellt.
Weitere Informationen zu Eurex Wholesale-Handelsfunktionalitäten
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Name
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Erscheinungsdatum
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Dateigröße
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Datei
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Phonetic Alphabet for Wholesale Trading Facilities (nur in englisch verfügbar)
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28 Jan 2008
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