Presse
Gemeinsame Pressemitteilung von Deutsche Börse und Eurex
Die Deutsche Energiebörse wird europäisch
Schweizer Verbundunternehmen unterstützen das Projekt Aufbau der Börse jetzt organisatorisch bei Eurex angesiedelt
21 Jun 1999
Die Initiative Deutsche Energiebörse bekommt schon in der Projektphase eine europäische Dimension: Nach der deutschen Energiewirtschaft, die sich am 10. Juni für den Aufbau dieser neuen Strombörse durch Deutsche Börse, Eurex und NYMEX entschieden hatte, unterstützen jetzt auch die Schweizer Verbundunternehmen das Projekt. Atel (Aare-Tessin AG für Elektrizität, Olten), BKW (BKW FMB Energie AG, Bern), CKW (Centralschweizerische Kraftwerke AG, Luzern), EGL (Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG, Laufenburg), EOS (Energie Ouest Suisse, Lausanne) und NOK (Nordostschweizerische Kraftwerke, Baden) haben die Initiative be-grüsst und wollen in der Projektgruppe mitarbeiten, die sich zur Zeit mit der Definition von Produkten beschäftigt. Damit könnte die Börse, die im Jahr 2000 den Handel aufnehmen soll, als europäische Energiebörse mit Sitz in Frankfurt starten.
Die Deutsche Börse und Eurex haben jetzt auch die Projektorganisation verändert und das Projekt bei der deutsch-schweizerischen Terminbörse Eurex angesiedelt. Das Projektteam wurde verstärkt um Hans E. Schweickardt, der gemeinsam mit Christian Geyer die Projektleitung übernommen hat. Der 54jährige Schweickardt kommt vom Schweizer Verbundunternehmen Atel und war dort als Vorstandsmitglied für die Energiewirtschaft zuständig. Den Vorsitz im Steering Committee des Projektes hat der stellvertretende Vorsitzende der Eurex-Geschäftsleitung Otto Nägeli übernommen.
