Presse
Eurex startet Initiative für Eigenhandelsfirmen in neuen Märkten
Eurex fördert Eigenhändler in neuen Märkten / Handelsgebühren werden für zwei Jahre erlassen
18 Jul 2007
Die internationale Terminbörse Eurex startet ab 1. August ein auf zwei Jahre ausgelegtes Programm, mit dem sie neue Händler gewinnen will. Unter dem Namen Trader Development Program for New Markets soll das Distributionsnetzwerk auf ausgewählte Länder in Europa, Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika ausgeweitet werden, in denen aus regulatorischen Gründen derzeit keine direkte Eurex-Mitgliedschaft möglich ist. In Europa handelt es sich um die Länder Kroatien, Russland, Serbien und Türkei; in Mittel- und Südamerika um Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru und Venezuela. In Asien fallen China, Indien, Malaysia und Neuseeland darunter sowie Südafrika vom afrikanischen Kontinent.
Die Initiative richtet sich an neue, Eigenhandel betreibende Akteure in diesen Ländern. Zugang zum Eurex-Netzwerk erhalten sie durch die Order Routing-Funktionalität von bereits zugelassenen Eurex-Teilnehmerfirmen. Die neuen, an diesem Programm interessierten Eigenhandelsfirmen haben die Möglichkeit, zwei Jahre lang zwei Millionen Eurex-Kontrakte pro Jahr und Standort ohne Gebühren zu handeln. Übersteigt das Handelsvolumen im ersten Jahr die Grenze von zwei Millionen Kontrakten, erhöht sich die Freigrenze im zweiten Jahr auf 3 Millionen.
Eurex hat dieses Programm gezielt mit Marktteilnehmern entwickelt, um sowohl die Ausbildung von Eurex-Händlern in neuen Märkten voranzutreiben als auch zusätzliches Marktpotenzial zu erschließen, sagte Michael Peters, verantwortlicher Eurex-Vorstand. Zugleich erhöhen wir unsere Bekanntheit in Regionen mit erheblichem Wachstumspotenzial und bieten einen attraktiven Rahmen zur Schaffung zusätzlicher Liquidität.
