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Zulassungsmoratorium für Eurex-Teilnehmer in den USA aufgehoben/ CFTC erteilt neuen No-Action Letter
Neue Teilnehmer ab August/ Euribor-Palette aus USA handelbar
11 Aug 1999
Die amerikanische Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission CFTC hat per 10. August der deutsch-schweizerischen Terminbörse Eurex den Weg auf den US-amerikanischen Markt wieder freigemacht. In einem sogenannten No-Action Letter erteilt die CFTC der Eurex die Genehmigung, weitere US-Teilnehmer zuzulassen und zugleich die Palette aus den USA handelbarer Produkte auszuweiten. Damit endet ein über einjähriger Handelsstop für die Eurex; der weltgrösste Derivatemarkt hatte die ersten amerikanischen Teilnehmer 1996 zugelassen und zur Zeit 18 Mitglieder in den Vereinigten Staaten. Laut Eurex können sofort etwa 20 und bis zum Jahresende weitere 15 US-Firmen zum Handel an der Eurex zugelassen werden.
Eurex-CEO Jörg Franke sagte: Der US-Markt ist ein wichtiger Bestandteil unserer Internationalisierungsstrategie. Wir begrüssen die Entscheidung der amerikanischen Aufsichtsbehörde, die es uns erlaubt, zusätzliche amerikanische Häuser als Eurex-Mitglieder anzuschliessen."
Mit der Zulassung der neuen US-Teilnehmer wird sofort begonnen. Die Aufnahme des Handels wird für diese Häuser noch im September möglich sein.
Der No-Action Letter der CFTC erlaubt den Eurex-Teilnehmern in den USA auch den Handel zusätzlicher Eurex-Produkte: Ab sofort steht ihnen die gesamte Euribor-Palette (Ein- und Dreimonats Euribor-Future sowie die Optionen darauf) zur Verfügung. Das gilt auch für den CONF, den Future auf die langfristigen Anleihen der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Bislang sind in den USA schon die Zinsderivate SCHATZ, BOBL und BUND sowie der DAX-Future handelbar. Das US-Angebot der Eurex soll nach Aussagen des Terminmarkts künftig noch um weitere Index-Produkte erweitert werden: Bei den Futures auf MDAX, SMI, Dow Jones STOXX 50 und Dow Jones Euro-STOXX 50 wartet die Eurex noch auf die Genehmigung der US-Behörden.
